Samstag, der 02.03.2024

Dreiländereck auf dem Weg zu Europas Vorbild

Gespräch der Woche Quelle: Sächsische Zeitung


Zwei Tage lang dreht sich im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal alles um ökologisch verträgliche Energieversorgung.

 An wen wendet sich der Workshop?

Gedacht ist er für Unternehmen, Projektträger, Kommunen, Energiedienstleister, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen – im Prinzip für alle, die sich für innovative Energieprojekte im Dreiländereck interessieren. Das Internationale Hochschulinstitut organisiert diesen Workshop gemeinsam mit dem Internationalen Begegnungszentrum und der Kreisentwicklungsgesellschaft Löbau-Zittau. Für die Teilnehmer ist der Workshop kostenlos. Dabei ist der Veranstaltungsplan an beiden Tagen nahezu identisch, wer also am Freitag nicht kommen kann, bekommt am Sonnabend fast das selbe Programm geboten.

Und was steht auf diesem Programm?

Vor allem Vorträge, zum Beispiel über Energieeinsparung, über Blockheizkraftwerke auf Pflanzenölbasis oder über dezentrale Energieversorgung. Darüber hinaus werden das Energie-Zertifikat European Energy Award und das Projekt Ökoprofit vorgestellt. Bei beiden geht es um rationelle Energieerzeugung und -verwendung.

Dass der Veranstaltungsort Ostritz eine energie-ökologische Modellstadt ist, kann als bekannt vorausgesetzt werden – aber welche weiteren Modellprojekte gibt es außerdem im Dreiländereck?

Über die Kreisentwicklungsgesellschaft Löbau-Zittau und ihre Partner wurde in den vergangenen Monaten ein grenzüberschreitendes Netzwerk für Biomasse und erneuerbare Energie initiiert, welches noch im Herbst die Arbeit aufnimmt. Dieses Netzwerk „BioEnergyNet“ unterstützt Erzeuger, Anlagenbetreiber und Forschungseinrichtungen im Dreiländereck. Weitere Kooperationen zur effizienten Energieverwendung sind im Entstehen. Die Kreisentwicklungsgesellschaft sucht hier mit Partnern aus den Hochschulen, aus der Wirtschaft sowie von öffentlicher Seite nach Lösungen zu besserem Energiemanagement bei Kommunen, kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Innungen.

Ist das Dreiländereck auf dem Weg zu einer internationalen Beispielregion des Energiewandels?

Alle Initiativen tragen dazu bei, Energiekompetenz wieder verstärkt an der Hochschule Zittau-Görlitz zu bündeln und das Dreiländereck mit Hilfe der Wirtschaftsförderung als Region mit Vorbildcharakter bei Energiegewinnung und Verwendung zu entwickeln.

Wie viele Teilnehmer werden zum Workshop erwartet?

Wir gehen davon aus, dass sowohl am Freitag als auch am Sonnabend jeweils etwa 20 bis 30 Interessenten kommen. Auch kurzfristige Meldungen sind noch möglich.

Wie geht es nach dem Workshop weiter? Sind weitere Treffen angedacht, die dann Zwischenbilanzen der einzelnen Modellprojekte ziehen?

Der Workshop ist natürlich nur ein Meilenstein. Anschließend geht es darum, die Kontakte und Kooperationsansätze weiterzuentwickeln. Das „BioEnergyNet“ soll die Arbeit aufnehmen, weitere Netzwerke sollen auf den Weg gebracht werden. Da denken wir schon auch an gemeinsame Folgeveranstaltungen.

Die Fragen stellte Tilo Berger.

Anmeldung für den Workshop beim Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal, 035823/7 70

www.ibz-marienthal.de
www.ihi-zittau.de
www.kegl.de






Projektträger

Stadtverwaltung Ostritz
Markt 1
02899 Ostritz
Tel.: 03 58 23 / 88 4-0
Fax: 03 58 23 / 86 584

    

Projektdurchführung

Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal

Steffen Blaschke
Pädagogischer Mitarbeiter     Tel.:  03 58 23 / 77 164     

Mathias Piwko
PONTES-Projektbearbeiter   Tel.:  03 58 23 / 77 254

Georg Salditt
Pädagogischer Mitarbeiter     Tel.:  03 58 23 / 77 232

St. Marienthal 10
02899 Ostritz  - St. Marienthal
Tel.: 03 58 23 / 77 - 0
Fax: 03 58 23 / 77 237